Dienstag, 21. November 2006

Historicum. nett,

Liebe Leserinnen und Leser,
auch heute bewegen wir uns wieder durch das World Wide Web um nach geeigneten Geschichtswissenschaftswebsites zu suchen.
Letzte Woche haben wir uns mit Clio-online auseinandergesetzt, ein Fachportal der Berliner Humboldt Universität. Auch die Kölner Universität ist mit einer Homepage (www.historicum.net) für Geschichtswissenschaftler im Internet vertreten. Das Projekt wird von anderen Universitäten und Fachportalen unterstützt (sieh Homepage: „Partner“), stellt aber nicht wie Clio-online ein Fachportal dar, das auf andere Ressourcen zugreift.
Auf der Startseite wird ein Überblick über die Themen, Neuigkeiten, Foren und Projektpartner gegeben. Die einzelnen Rubriken werden aufgelistet und im rechten oberen Eck die beiden „Schwesterprojekte“, das Online-Journal „Zeitenblicke“ und das das Rezensionsjournal „Sehpunkte“ angeführt.
Da einige Bereiche noch nicht sehr ausgereift sind habe ich versucht herauszufinden, wie alt die Homepage ist und bin nur über die frequently asked questions darauf gestoßen, dass sie seit August 2004 der Verein „historicum.net“ übernommen hat.
Die Website Historicum bietet eine kleine, aber sehr gut strukturierte, Auswahl an Themen.
Interessiert man sich für die französische Revolution wird auf der Kapitelstartseite kurz auf die Wichtigkeit dieses Themas für Forschung, Studium und Schule hingewiesen, auf der linken Seite hilft einem die Gliederung in Kapitel und Unterkapitel zum schnellen finden und wechseln zwischen den einzelnen Themenbereichen.
Der inhaltliche Teil wird von einer Zeitleiste, den Biographien und einer Bildgalerie ergänzt, von denen auf der rechten Seite der Index aufgelistet wird.
Die Homepage bietet eine Liste an Bibliographieren in den einzelnen Kapiteln und gibt Auskunft über die Verfasser.
Mit den Länderportalen strebt historicum.net langfristig den Aufbau eines umfassenden, epochenübergreifenden Informationssystems zur europäischen Kultur und Geschichte an (siehe Website). Dabei wird auf andere Institutionen verwiesen, von einer Zusammenarbeit oder Vernetzung ist aber wenig zu sehen.
Die Rubrik „Recherche“ stellt eine Vernetzung mit anderen Internetportalen und Onlinekatalogen dar, was mich gewundert hat ist, dass bei den „Lexika und Nachschlagewerken“ wikipedia (www.wikipedia.org) angeführt wird. Ein unheimlich vielseitiges Internetportal, das zum Nachschlagen gut geeignet ist, aber die Kriterien der Wissenschaftlichkeit nicht erfüllt. Auch bei den Recherchen gibt die linke Spalte Auskunft über die unterschiedlichen Nachschlagewerke und -arten.
Bei „Lehren & Lernen“ geht es vor allem um die Nutzung des Internets im Rahmen der universitären Lehre (vgl. Website). Dabei wird aber auch auf die herkömmlichen Archive und deren Wichtigkeit für die Geschichtswissenschaft hingewiesen.

Fazit
Die inhaltliche Struktur fand ich sehr gut. Über die häufig gestellten Fragen wird ersichtlich worüber die Homepage keine Auskunft gibt, außerdem würde ich empfehlen ein Forum für offene Fragen einzurichten und diese in das Impressum bzw. die dafür vorgesehenen Bereiche einfließen zu lassen und eine bessere Zusammenarbeit und Verknüpfung mit den Instituten der einzelnen Ländern anstreben.

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